© Theater DAS BAUMANN, Rüdiger Baumann 2017
Theaterprojekte
Kurse Autor Regie Sonstiges
Hier stelle ich einige der Projekte vor, die ich geleitet habe oder in die ich eingebunden war. Welche Funktion ich dabei hatte, ist jeweils am linken Rand markiert (Kurse, Autor, Regie, Sonstiges). Rüdiger Baumann
Die schwarzen Brüder Unterstufen-Theater am Caspar-Vischer-Gymnasium, Kulmbach im Frühjahr/Sommer 2015 Verdammt Inszenierung eines Theaterstückes mit Kindern und Jugendlichen im Jugendzentrum “Alte Spinnerei”, Kulmbach. Frühjahr/Sommer 2015 Theaterwerkstatt Theater-Arbeit mit Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen in Melkendorf, Frühjahr bis Herbst 2015 Das Ich verreist Stück über Alzheimer, Alzheimer-Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach. Seit Herbst 2014 Mir doch wurscht! Stück über unser Verhältnis zu fairem Handel anlässlich 20 Jahre Weltladen Kulmbach. Frühjahr/Sommer 2014 Sommerkunstwochen Kurs für Teilnehmer mit und ohne Vorkenntnissen im Rahmen einer Reihe von Kunst-Workshops. Seit Sommer 2013 A schöna Leich Eine mobile Produktion zur Aufführung an den unterschiedlichsten Orten, gerne bei Bestattern. Seit 2012 Conradi 1553 Stück über ein Ereignis der Kulmbacher Stadtgeschichte. Über 40 Mitwirkende inklusive Chor und Organist. Aufführungsort: Spitalkirche Kulmbach. November 2012, 2013, 2014 Schweinerei!!! Stück mit Musik für eine Theaterarbeit mit Kindern aus einem Hort. Seit Sommer 2006 Kleine Besetzungen Produktionen für flexiblen Einsatz. Seit 2003 Franken-Revue Eine ganz besondere Produktion mit dem Schauhaufen. Seit Januar 2003 Bearbeitung von Klassikern Tschechov, Nestroy, Molière, Kleist und andere. Teilweise komplette Umarbeitungen. Einige Rollen in fränkischer Mundart. Seit 2000 weitere Regie-Arbeiten Seit 2000
Kurse
An Kursen oder “Workshops”, wie sie heute heißen, nehme ich selbst mit Begeisterung teil. Sie inspirieren, motivieren und zeigen immer wieder neue Wege. Mindestens so wichtig wie die Kurse selbst ist der Austausch mit den anderen Teilnehmern. Es entstehen wertvolle Kontakte, gelegentlich sogar Freundschaften. Wir spielen alle täglich mehrere Rollen. Welche das jeweils ist, kommt auf die Situation an und die Menschen, die uns umgeben. Vielleicht ist das Theater der einzige Ort, an dem wir uns in den Rollen, die wir dort ausprobieren, unserem wahren Ich ein Stückchen näher kommen.
Autor
Schon als Jugendlicher dachte ich mir gerne Geschichten aus. Gefallen haben die mir alle nicht. Ich glaube, ich weiß jetzt, warum. Ich hatte angenommen, das Geschehen nur aus meiner Phantasie heraus formen zu müssen. Deshalb fehlte ihm das Leben. Lebendig werden die Geschichten durch - naja - das Leben eben. Diese schlichte Einsicht schaffte eine Grundlage. Ich bin immer noch dabei, darauf aufzubauen, mir die Ergebnisse anzuschauen und zu versuchen, es das nächste Mal noch besser zu machen.
Regie
Ein Regisseur sollte wissen, was er will, aber nicht auf Biegen und Brechen Recht haben wollen. Sich in Frage zu stellen und Fehler einzugestehen erleichtert das Leben erheblich. Damit meine ich nicht den Dauerselbstzweifel, der unsicher macht, sondern die Erkenntnis, dass ich auch mal falsch liegen darf und ein offenes Ohr für die Ansichten Anderer haben sollte. Das fließt natürlich auch in die Regie-Arbeit ein. Jede Meinung, jeder Impuls, jede Idee, jeder Einwand bereichert das Ergebnis. Ich bin nur der, der letztlich entscheidet.
Sonstiges
Seit 2002 habe ich ein eigenes Theater. Ein Theater ist eine ganze Welt im Miniaturformat. Da gibt es viele Aufgaben, aber keinen Stab von Spezialisten, die dafür ausgebildet sind, sie zu bewältigen. Also bin ich Darsteller, Reinigungsfachkraft, Verwaltungsleiter, Beleuchter, Bühnenbauer, Requisiteur, Karten-Abreißer, Techniker, PR-Mann, Hausmeister, Platzanweiser… Natürlich bringe ich unterschiedliche Eignungen mit. Verwaltung ist z.B. nicht gerade mein Steckenpferd. Aber ich habe mit allem zu tun und das hat sich bei der Durchführung von Projekten als nützlich erwiesen.